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2004

Literaturdatenbank

Übersicht

- Egon Günther: Bayerische Enziane
- Karl Stankiewietz: Poeten-Pfade in Bayern
-
Alfons Schweiggert, Hannes S Macher (Hrsg.): Autoren und Autorinnen in Bayern. 20. Jahrhundert
- Robert Roßmann / Hans Kratzer (Hrsg.): Stadt, Land, Wort. Bayerns Literaten: 22 Porträts
- Elisabeth Tworek:Spaziergänge durch das Alpenvorland der Literaten und Künstler
- Angelika Mundorff und Eva von Seckendorff (Hrsg.): Stadtmuseum Fürstenfeldbruck. Fürstenfeldbruck – literarisch
- Georg Pöhlein:Da liegt der Himmel näher an der Erde – Literaturlandschaft Franken
- Das Hallertau Lesebuch
- Hubert Ettl / Harald Grill (Hrsg.): Oberpfalz. Reise-Lesebuch
- Hubert Ettl (Hrsg.): Bayerischer Wald. Reise-Lesebuch
- Hubert Ettl (Hrsg.): Niederbayern. Reise-Lesebuch
- Hubert Ettl/Bernhard Setzwein (Hrsg.): München. Reise-Lesebuch
- Hans Pörnbacher: Schwäbische Literaturgeschichte. Tausend Jahre Literatur aus Bayerisch Schwaben
- Die Weidener Literaturgeschichten
-
Peter Fassl und Berndt Herrmann (Hrsg.): Keine laute Provinz. Zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen
- Karl Leberecht Immermann:Die Wunder im Spessart - Waldmärchen
- Prof. Dr. Dietz-Rüdiger Moser, Dr. Waldemar Fromm (Hrsg.):Literatur in Bayern
- Archiv für Literatur aus Schwaben (Hrsg.): Der Schwabenspiegel. Jahrbuch für Literatur, Sprache und Spiel
- ostbayerisches magazin lichtung


Egon Günther: Bayerische Enziane
Originalveröffentlichung
Gebunden, ca. 224 Seiten
mit ca. 40 S-W-Abbildungen illustriert
ca. E (D) 19,90 / ca. sFr 34,90
ISBN 3-89401-469-5
Auslieferung: 23.8.2005

Als Spurensucher durchstreift Egon Günther Landschaften und Orte, besucht Stätten des Widerstands und abgelegene Winkel. Er entdeckt die Lebensgeschichten von Anhängern der Bayerischen Räterepublik, von Verfolgten des Naziregimes und Grenzgängern jeder Art. Ein Pfad durchs Labyrinth der Erinnerung.

Bayern hat auch eine freiheitliche Tradition, die gegen provinzielle Enge und verkitschte Trachtenrührseligkeit steht. Egon Günther interessiert das Liegengelassene, er bringt das Verdrängte ans Tageslicht. Das Vergessene, aus dem Blick geratene, wird zu neuem Leben erweckt: Wilderer, Spartakisten, Wessobrunner Bauhandwerker, Grenzgänger, Revolutionäre der Bayerischen Räterepublik, Literaten, Alpinisten, Maler, Einödbauern und Antifaschisten. Egon Günther beschreibt den Penzberger Aufstand 1945, die Rebellen aus dem Kolbermoor, den Oberländer Bauernaufstand und die Sendlinger Mordweihnacht. Er spürt Verbindungslinien und wundersame Zusammenhänge auf. Die Sehnsucht nach Freiheit und Autonomie, der Kampf für soziale Existenz und moralische Integrität bilden das Garn, aus dem die Geschichte von unten gewoben ist.
Bei seiner Wanderung durch die Zeitläufte legt der Autor eine Kultur frei, in der ein rebellisches Selbstbewusstsein wider jegliche Obrigkeit entstanden ist, und das, durch alle Verwand-lungen hindurch, bis heute wirkt – nicht nur in Bayern.


Egon Günther, 1953 in München geboren, Maler, Autor und Übersetzer, Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften (Herzattacke, Die Aktion, Archiv für die Geschichte des Widerstandes und der Arbeit etc.). Lebt in Oberbayern

Karl Stankiewietz: Poeten-Pfade in Bayern
Literarische Wanderungen zwischen Alpen, Spessart und Böhmerwald
Format 24 x 19 cm, ca. 160 Seiten
über 100 Abbildungen
ISBN 3-9807800-5-8

Der Autor hat Bayern nach kaum bekannten Spuren bekannter Schriftsteller durchforscht. 35 Kapitel führen den Leser kreuz und quer durch Bayern zu Orten, wo diese Poeten aufwuchsen, längere Zeit lebten, nicht selten wirkten oder wenigstens wanderten: von Tucholskys bevorzugten Strecken am weinreichen Main bis zu Thomas Bernhards spät verarbeitetem Kindheitsnest an der Traun, von Goethes erster Station auf seiner italienischen Reise, nämlich Waldsassen, bis zur Bergtour des Ödon von Horváth unter der Zugspitze.
Nicht nur Berühmtheiten, auch bayerische Autoren, die vergessen scheinen, sind neu zu entdecken. Allen Kapiteln sind passende Originaltexte zugeordnet, historische und aktuelle Bilder stellen viele attraktive Schauplätze vor. Die Poeten-Pfade führen den Leser in romantische Landschaften, Städte und Vorstädte, in tiefste Wälder, zu immer schon gepriesenen Klöstern und Kirchen, in manchmal versteckte Museen und sogar in ein Gefängnis. Entstanden ist ein neuartiges Bayern-Buch, nicht nur für literarisch Interessierte.

Autoren und Autorinnen in Bayern. 20. Jahrhundert
Herausgeber: Alfons Schweiggert, Hannes S Macher
Einband: Gebunden
Sonstiges: Abbildungen 25 cm
Erschienen bei: Bayerland
Seitenzahl: 416
ISBN: 3-89251-340-6
Erschienen: 2004

Die mit der bayerischen Literatur wohlvertrauten Herausgeber legen mit diesem Werk eine wohlkonzipierte Mischform aus Lexikon und Literaturgeschichte vor:
In jeweils eigenen Beiträgen werden über 300 Schriftsteller vorgestellt, die im 20. Jahrhundert den Schwerpunkt ihres Schaffens hatten, teilweise aber auch heute literarisch tätig sind. Neben den vorrangig berücksichtigten Autoren, die als Erzähler, Lyriker oder Dramatiker wirkten, wurden dabei auch Journalisten, Historiker oder Essayisten aufgenommen. Alle jedoch wurden entweder in Bayern geboren oder hatten hier ihren Lebensmittelpunkt.
Die Zusammenhänge literaturgeschichtlicher Entwicklung werden zum einen in einigen gesonderten Aufsätzen dargestellt; andererseits erlaubt die chronologische Anordnung der Einzelbeiträge nach dem Geburtsdatum der behandelten Autoren einen Überblick über parallele Entwicklungen des Literaturschaffens.
Mit diesem Handbuch, das zugleich Lesebuch und Nachschlagewerk ist, wird dem literarisch Interessierten ein informativer und doch unterhaltsam-lesbarer Text geboten, mit dem er sich über die Literatur in ganz Bayern orientieren kann.


Aus dem Inhalt:
Waldemar Fromm: Aufbruch zur Moderne
Literatur in Bayern 1890–1918
Wolfgang Frühwald: Als München nicht mehr leuchtete
Literatur in Bayern 1919–1960
Jürgen Lotz: Der „Simplicissimus“
Glanz und Untergang eines berühmten Satireblatts
Helmut Kaffenberger/Waldemar Fromm: Schreiben in der Zeit des medialen Wandels
Literatur in Bayern nach 1960
Alfons Schweiggert: Bayern ist nicht nur Oberbayern
Schriftsteller aus Niederbayern, der Oberpfalz und Schwaben
Godehard Schramm: Zwei Meter im Bücherregal
Empfehlungen für eine Sammlung „Literatur von Franken“
Hans F. Nöhbauer: Die Gruppe 47 und Hans Werner Richter
Die Dichter und ihr Richter
Bernhard Setzwein: Der Friedl-Brehm-Kreis
Ein unkonventioneller Verlag für das „andere Bayern“
Alfons Schweiggert: Literatenvereinigung der Turmschreiber
Zwischen Tradition und Moderne
Anton Leitner: Neue Poesietrends, nicht nur in Bayern
Bunte Bonbons mit Widerhaken
Bernhard Setzwein: Der bayerische Autor
Über das Bild vom dichtenden Kraftlackl

Robert Roßmann / Hans Kratzer (Hrsg.)
Stadt, Land, Wort
Bayerns Literaten: 22 Porträts
92 Seiten, Hardcover
Format 21 x 21 cm
ISBN 3-89682-088-5
ca. € 12,90
Erscheinungstermin: Mai 2004

Bayerns Literaturlandschaft ist eine der abwechslungsreichsten Europas. Die Palette erfolgreicher Bücher aus dem Freistaat enthält Romane, Krimis, Lyrik-Bändchen, Science Fiction, Kinderbücher, aber auch historische Werke und Reise-Erzählungen. Angesichts dieser Bücherflut haben viele Leser die Orientierung verloren. Gewiss, man kennt die Bestseller-Autoren. Doch verdecken diese einen großen Teil des Schriftsteller-Reigens.
Höchste Zeit also, die bayerische Literaturlandschaft genauer zu erkunden. Autoren und Fotografen der Süddeutschen Zeitung haben sich deshalb in allen Landesteilen nach Schriftstellern umgesehen, die zwar noch nicht zu den Superstars zählen, aber gleichwohl wichtige Wegmarken gesetzt haben. Auf diesen Reisen sind Porträts von 22 Schriftstellern entstanden, die exemplarisch für die bunte und vielfältige Literaturszene in Bayern stehen.

Die porträtierten Schriftsteller sind:
Ewald Arenz, Wolfgang Johannes Bekh, Habib Bektas, Klaus Böldl, Richard Dübell, Gerhard Falkner, Werner Fritsch, Ernst Wilhelm Händler, Elfi Hartenstein, Siegfried Heinrich, Robert Hültner, Volker Klüpfel, Michael Kobr, Barbara Krohn, Petra Morsbach, Mirjam Pressler, Roman Rausch, Friederun Reichenstetter, Konrad Schaef, Godehard Schramm, Bernhard Setzwein und Albert Sigl.

Elisabeth Tworek
Spaziergänge durch das
Alpenvorland der
Literaten und Künstler
256 Seiten. Broschur
184 Abbildungen. 15 Karten
€ 19,80/sFr. 34.80
Arche Verlag, Zürich-Hamburg
Frühjahr 2004

Das Alpenvorland zählt bis heute zu den schönsten deutschen Kulturlandschaften. Seit Beginn des vorigen Jahrhunderts strömten naturhungrige Literaten und Künstler aus den Großstädten in eine Gegend, die ihnen Inspiration und Geborgenheit schenkte. Darüber hinaus fanden hier große Freundschaften und Lieben ihren Anfang. Dies alles spielte sich in der Gegend zwischen Murnau und Mittenwald, dem Tegernsee und der Zugspitze ab.
Rilke und Thomas Mann, Gabriele Münter und die Künstler des »Blauen Reiter«, Richard Strauss, Horváth und viele andere, nicht zu vergessen Thoma und Ganghofer – sie alle haben dieser Landschaft in ihren Werken ein lebendiges Denkmal gesetzt.

Elisabeth Tworek, Leiterin der Monacensia, hat für dieses Buch intensiv vor Ort recherchiert und führt die Reisenden auf bekannten und oft bislang unbekannten Spuren durch das Alpenvorland. Mit Hilfe von Karten und Wegbeschreibungen – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto – begleitet die Autorin uns auf einer spannenden Erkundungsreise.

Stadtmuseum Fürstenfeldbruck
Fürstenfeldbruck – literarisch
Herausgegeben von Angelika Mundorff und Eva von Seckendorff
Allitera Verlag
168 S.; Pb.; 14,90 €
ISBN 3-86520-054-0

Biografien, Werkbeschreibungen und Autorenporträts vermitteln ein anschauliches Bild des literarischen Fürstenfeldbrucks aus sieben Jahrhunderten. Das Buch zur gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum Fürstenfeldbruck vom 30. April – 10. Oktober 2004.

Nicht allzu häufig war Fürstenfeldbruck literarischer Schauplatz für Romane und Erzählungen. Doch zählt die Region um Fürstenfeldbruck ohne Zweifel zu den Literaturlandschaften Bayerns. Hier lebten Autoren, die mit ihren Werken überwiegend regionale Anerkennung fanden, aber auch bekannte Schriftsteller wie Hans Erich Blaich, Lena Christ oder Walter Kolbenhoff.
Für dieses Buch begaben sich die Herausgeberinnen auf Spurensuche durch fast siebenhundert Jahre Geschichte: Eine sehr persönlich verfasste Chronik aus dem Jahr 1330 ist das früheste literarische Zeugnis aus dem Kloster Fürstenfeld, es fanden sich aber auch frühe humanistische Werke. Schriftsteller des 18. und 19. Jahrhunderts wurden wieder entdeckt, die treffliche Beschreibungen von Land und Leuten verfassten oder historische Stoffe literarisch verarbeiteten. Der Schwerpunkt dieser kleinen literarischen Chronik liegt auf den Schriftstellern, die Fürstenfeldbruck und Umgebung zu ihrer Wahlheimat machten – für Jahre oder für immer. Zu ihnen zählen Irina Korschunow, Martin Gregor-Dellin oder Eberhard Horst. Mit Biografien, Werkbeschreibungen und Autorenporträts wird ein anschauliches Bild des literarischen Fürstenfeldbrucks vermittelt.
Mit Beiträgen von Bernhard Heinzelmann, Wolfgang Kleinknecht, Johannes C. Leuschner, Angelika Mundorff, Eva von Seckendorff und Klaus von Seckendorff.


Georg Pöhlein
Da liegt der Himmel näher an der Erde – Literaturlandschaft Franken
herausgegeben von Karl Manfred Fischer und Lisa Puyplat
224 Seiten, 55 Schwarz-Weiß-Fotos
Ganzleinenband mit Fadenheftung
ISBN 3 85252 507 1
€ 39,-

„ Da liegt der Himmel näher an der Erde – Literaturlandschaft Franken“
Ein Buch- und Ausstellungsprojekt
In einer Zeit, in der die Verbundenheit mit einer Landschaft oder einem bestimmten geo-grafischen Ort zumindest für eine jüngere Generation von Schriftstellern und Intellektuel-len keine Bedeutung mehr zu haben scheint, porträtierte der Fotograf Georg Pöhlein
54 Autoren, die entweder heute in Franken leben oder früher eine Zeit hier verbrachten.
Die Auswahl der Autoren wurde von den Herausgebern des Buches, Karl Manfred Fi-scher und Lisa Puyplat, zusammen mit dem Fotografen getroffen. Das Buch wird ergänzt durch eine Ausstellung, die im September, Oktober 2003 in Erlangen startete, über Bam-berg, Nürnberg, u. a. nach Kronach, Kirchenlamitz, Aschaffenburg, Münchberg und Schwabach (Ende 2004) weiterwandert.
Die Idee zu dieser Porträt-Reihe und schließlich zu diesem Buch entstand 1998 im Rah-men der Veranstaltungsreihe „Literaturlandschaft Franken“, die ausgehend von der Stadt Erlangen alle zwei Jahre im Frühjahr ganz Franken literarisch vereinte und jetzt auf die „Literaturlandschaften Bayern“ erweitert worden ist.
Die ersten Aufnahmen machte Georg Pöhlein bereits 1998, im Frühjahr 2003 entstanden die letzten. Meist porträtierte der Fotograf die Autoren dort, wo sie leben und arbeiten, in ihrer Stadt, im Haus, im Garten oder am Schreibtisch. Die Autoren haben dazu für dieses Buch jeweils einen Text aus ihrem Werk ausgewählt. Der Literaturkritiker Rolf-Bernhard Essig schrieb einen Essay zum Thema „Franken müssen schreiben“. Texte und Fotos bilden in sich ergänzender Weise das Porträt einer zeitgenössischen Literaturlandschaft.
„ Da liegt der Himmel näher an der Erde?“, das Motto des Buches, ist ein Zitat aus dem Roman „Hesperus“ des Franken Jean Paul.

Hubert Ettl / Harald Grill (Hrsg.):
Oberpfalz.
Reise-Lesebuch, 1995
180 S., 90 S/W-Fotos, festgebunden
20,40 Euro
ISBN 3-929517-07-8

Text- und Bildbeiträge: Bernhard M. Baron, Franz Joachim Behnisch, Joseph Berlinger, Friedrich Brandl, Norman Dankerl, Werner Fritsch, Herbert Grabe, Harald Grill, Stefan Hanke, Elfi Hartenstein, Peter Heigl, Eckhard Henscheid, Margret Hölle, Walter Höllerer, Benno Hurt, Károly Koller, Joachim Linke, Thomas Muggenthaler, Gerhard Müller, Eugen Oker, Josef Rödl, Albert v. Schirnding, Norbert Schmid, Wolf Peter Schnetz, Ludwig Schricker, Bernhard Setzwein, Helge Weindler

"Dabei wird allen Klischees aus dem Weg gegangen, nie wird das herbe Land verherrlicht, Regensburg aus anderer als der gängingen Sicht portraitiert. Ein Band also, der nicht plump lobhudelt, sondern Facetten herausarbeitet." (DIE ZEIT)

 

Hubert Ettl (Hrsg.):
Bayerischer Wald. Reise-Lesebuch, 1993
2. Auflage 1997,
180 S., 92 S/W-Fotos, festgebunden
20,40 Euro
ISBN 3-9802078-9-7

Text- und Bildbeiträge u.a. von Joseph Berlinger, Manfred Böckl, Ottfried Fischer, Heide Göttner-Abendroth, Herbert Grabe, Jörg Graser, Harald Grill, Stefan Hanke, Peter Heigl, Karl Krieg, Reiner Kunze, Hermann Lenz, Joachim Linke, Bruno Mooser, Thomas Muggenthaler, Martin Ortmeier, Herbert Pöhnl, Susanne Preußler-Bitsch, Anna Rosmus, Bernhard Setzwein, Hubert Weinzierl, Anna Wheill, Siegfried Zimmerschied

"Eine querdenkerische Bayerwald-Anthologie ... Ob literarisch gestaltet oder sachlich beschreibend, aus der Darstellung von Einzelschicksalen und Arbeitswelten zerstört die Anthologie touristische Klischees vom Bayerischen Wald, macht neugierig und reizt dazu, die Koffer zu packen." (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

 

Hubert Ettl (Hrsg.):
Niederbayern. Reise-Lesebuch, 1997
180 S., 90 S/W-Fotos, festgebunden
20,40 Euro
ISBN 3-929517-19-1
(ausgespart der Bayer. Wald, da zu ihm schon ein eigener Band erschienen)

Text- und Bildbeiträge von Django Asül, Sophie Behr, Hans Carossa, Günter Eich, Peter Ettl, Renate Ettl, Birgit Fürst, Verena von Gagern, Harald Grill, Günter Hack, E.W. Heine, Anke Humpeneder-Graf, Bruno Jonas, Alois Jurkowitsch, Manfred Kempinger, Hans Klein, Karl Krieg, Irene Kubelka, Reiner Kunze, Bruno Mooser, Daniel Muggenthaler, Herbert Pöhnl, Alexeij Sagerer, Jutta Sandmaier, Harald R. Sattler, Norbert E. Schmid, Ludwig Schricker, Hans Dieter Schwarze, Florian Sendtner, Albert Sigl, Martin Sperr, Wolfgang Sréter, Georg Willmerdinger, Harry Zdera, Peter Zieske, Siegfried Zimmerschied

"ein außergewöhnliches Niederbayern-Buch"
(BAYERISCHES FERNSEHEN)

" Bayern-Bücher gibt es ohne Zahl. Bücher über Oberbayern glänzen gern, erstens mit bunten Bildern, zweitens mit vier-sprachigen Bildunterschriften. Niederbayern ist anders. Jetzt hat Niederbayern das Buch bekommen, das es verdient."
(FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG)

Hubert Ettl/Bernhard Setzwein (Hrsg.):
München. Reise-Lesebuch, 1999
180 S., 92 S/W-Fotos, Format 23 x 21 cm, festgebunden,
20,40 Euro
ISBN 3-929517-28-0

Text- und Bildbeiträge von Herbert Achternbusch, Carl Amery, Peter Becher, Manfred Bieler, Maxim Biller, Volker Derlath, Wolfgang Dietrich, Rudi Dix, Ulrike Draesner, Heinz Gebhardt, Marianne Hofmann, Gerd Holzheimer, Bruno Jonas, Renate Just, Sybille Krafft, Helmut Krausser, Hermann Lenz, Andreas Mierswa, Rainer Moritz, Albert Ostermaier, Hans Pleschinski, Gerhard Polt, Roland Schimmelpfennig, Alfred Schiener, Regina Schmeken, Zafer Senocak, Wolfgang Sréter, Hermann Unterstöger, Grete Weil, Paul Wühr.

" Unsentimentale Liebeserklärung. Da finden sich keinerlei Betulichkeiten wie in anderen München-Büchern, keine kitschig hingemalten Genre-Bilder, die doch immer nur auf das dümmliche ,Mia san mia‘-Klischee hinauslaufen. ... Darüber hinaus ist das Reise-Lesebuch auch ein wunderschöner Schwarzweiß-Photoband. ... Zusammen ergibt das eine Stadtbeschreibung, wie man sie sich besser kaum vorstellen kann.“ (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

,,bezeichnend, daß eine der gelungensten München-Anthologien aus der tiefsten bayerischen Provinz kommt“ (tz)

Hans Pörnbacher
Schwäbische Literaturgeschichte
Tausend Jahre Literatur aus Bayerisch Schwaben
2002. 320 S. mit 100 Abb.
Pp. 24,5x17,5cm.
ISBN 3-87437-468-8
€ 22,80

Zum ersten Mal wird in diesem Band die gesamte Literatur Bayerisch Schwabens erfaßt, beschrieben und wissenschaftlich dokumentiert. Die Untersuchung beginnt in althochdeutscher Zeit und endet in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der in dieser Untersuchung angewandte Literaturbegriff ist weit, umfaßt nicht nur die hohe Dichtung, sondern auch Gebrauchsliteratur wie Reisebeschreibungen aus dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit, Kalender als literarische Gattung, Katechese und Erbauungsliteratur, die für die Leser lange Zeit viel bedeutet hatte. Schwerpunkte sind die großen Dichtungen, die Heiligenviten des hohen Mittelalters und die geistlichen Epen, Lyrik und Epik der höfischen Dichtung. Ausführlich behandelt werden auch die volkstümlichen Erzählungen des späten Mittelalters mit so köstlichen Beispielen wie Hermann Fressants Hellerwertwitz und die in Augsburg gesammelten Liederbücher. Einen breiten Raum nimmt ferner die zwischen Iller und Lech gepflegte Geschichtsschreibung ein, die humanistische Literatur und der Meistersang. Nach der Zeit von Humanismus und Reformation spielt die Literatur der Barockzeit die beherrschende Rolle. Die Zeit des alten Reiches klingt aus mit reizvollen Zeugnissen hoher Literatur in den Reichsstädten, darunter der erste Roman von Sophie Guttermann-La Roche, und in den klösterlichen Herrschaften, an erster Stelle Ottobeuren und Kempten, aber auch im bescheidenen Klösterlein von Kaufbeuren (Crescentia Höß) oder im Dominikanerinnenkloster zu Wörishofen. Im 19. Jahrhundert kann sich Bayerisch Schwaben großer Erzähler rühmen und einer ebenso reichen wie bunten Mundartliteratur vom Ries bis ins Allgäu und an den Bodensee. Im 20. Jahrhundert schließlich präsentiert Schwaben noch einmal große Autoren wie Peter Dörfler und Joseph Bernhart, Arthur Maximilian Miller und Ludwig Curtius, Bert Brecht und Rainer Werner Faßbinder. - Ziel des Bandes war es, alles zu sammeln, was innerhalb der Grenzen des Regierungsbezirkes an Literatur gewachsen und gediehen ist, Lebendiges und Vergessenes. Der Leser wird überraschende Entdeckungen machen und ein neues Bild dieses bislang verkannten, weil vergessenen und verschütteten Teiles schwäbischer Kultur gewinnen.Der Autor, em. Professor an der Universität Nijmegen (NL), Mitglied der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, legt in diesem Band die Frucht seiner langjährigen Beschäftigung mit der Literatur Bayerisch Schwabens vor.

Die Weidener Literaturgeschichten
von Jan Hus bis Werner Fritsch hat Bernhard M. Baron, Initiator und Veranstalter der Weidener Literaturtage, in einer literarischen Spurensuche gesammelt.
240 Autorinnen und Autoren weist das Verzeichnis nach, die Darstellungen erstrecken sich vom Mittelalter bis heute.

3. Auflage 2001
Paperback, 116 Seiten
ISBN 3-928901-04-4
herausgegeben vom
Heimatkundlichen Arbeitskreis
im Oberpfälzer Waldverein

Keine laute Provinz
Zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen
Herausgegeben von Peter Fassl und Berndt Herrmann
unter Mitarbeit von Peter Klimm, Werner König, Wolfgang Kunz, Manfred Steiner
394 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag
19,--€
Anton H. Konrad Verlag Schulstraße 5 89264 Weißenhorn
http://www.bezirk-schwaben.de/Kultur/KulturHome.html.

Keine laute Provinz versammelt Texte unterschiedlichster Autoren.
Neben bekannten Schriftstellern wie W. G. Sebald, Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Dieter Lattmann oder Gerhard Köpf stehen hier Arbeiten von Autoren, die in der Öffentlichkeit bisher noch nicht in diesem Maße wahrgenommen wurden oder die hier sogar zum ersten Mal ihre Werke präsentieren.
Gemeinsam ist Ihnen allen, dass sie mit Schwaben und dem Schwäbischen in Verbindung stehen, sei es, dass sie hier leben oder gelebt haben, dass sie hier arbeiten oder gearbeitet haben.
Regionalismus wird in einem Europa, das sich zunehmend als ein Europa der Regionen versteht nicht mehr als Provinzialismus, und auch Literatur wird immer mehr aus ihrem regionalen Entstehungszusammenhang heraus verstanden.
Der Bezirk Schwaben nimmt diese Entwicklungen auf und skizziert mit dieser Sammlung erstmals das Erscheinungsbild Schwabens als literarische Provinz.
Der Band stellt 47 Autoren vor, die mit ihren Arbeiten einen Einblick in die Bandbreite der literarischen Ausdrucksformen schwäbischer Literatur geben. „Keine laute Provinz“ enthält sowohl Gedichte und Erzählungen als auch autobiographische Texte und Essays, die vornehmlich in den achtziger und neunziger Jahren entstanden sind.
Das Buch versteht sich als moderne Anthologie, die zeigt, dass gerade regionale Literatur sich durch Vielfalt und Abwechslungsreichtum auszeichnet.

Vorankündigung:
erscheint im Herbst 2004
Karl Leberecht Immermann:
Die Wunder im Spessart - Waldmärchen
Mit Essay und Illustrationen

Hardcover, ca. 120 Seiten, ca. 15 Ill., 13,2 x 21,0 cm
ISBN 3-9803087-8-2

Am Anfang ist die Tat. Im modernen Märchen wird der glücklich, der seinem Gefühl folgt und danach handelt. Der Dichter Karl Leberecht Immermann reist 1837 durch den Spessart und entdeckt abseits der Wege ver-wunschene Idyllen. Dort spielt sein Waldmärchen »Die Wunder im Spessart«, in dem die beiden Helden nach dem richtigen Leben suchen. Wissenschaft steht gegen Intuition. Die Edition druckt das realistische Märchen nach der Erst-ausgabe von 1839 in Immermanns satiri-schem Roman »Münchhausen«. Ein Essay von Barbara Mahlmann-Bauer schildert das historische Umfeld und erschließt die span-nende Aktualität des Textes. Illustrationen von Ulrich Namislow zeigen überraschende Perspektiven eines Mär-chens, das in die Realität reicht.


LOGO VERLAG Eric Erfurth
Rosenstraße 6 – D-63785 Obernburg am Main
Telefon und Fax 06022 / 71988
E-mail Erfurth@t-online.de

Prof. Dr. Dietz-Rüdiger Moser, Dr. Waldemar Fromm (Hrsg.)
Literatur in Bayern
250 bis 300 Druckseiten
Zeitschrift
Erscheinungsdatum: vierteljährlich
Jahresabonnement: € 24.-

Seit 1985 erscheint in München die Zeitschrift »Literatur in Bayern« als Vierteljahresschrift für Literatur, Literaturkritik und Literaturwissenschaft. Inzwischen liegen 75 Ausgaben vor. Die großzügig bebilderte Publikums-Zeitschrift wird herausgegeben von Professor Dr. Dietz-Rüdiger Moser, langjährigem Ordinarius für Bayerische Literatur- bzw. Kulturgeschichte an der Universität München, und von dem dortigen Privatdozenten für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Dr. Waldemar Fromm. Die Redaktion leitet Frau Carolin Raffelsbauer M.A. Dem Beirat gehören prominente Kenner der Literatur und der literarischen Szene aus den verschiedenen bayerischen Landesteilen an. Für Schwaben berichtet regelmäßig Frau Claudia Pecher M.A. Der frühere Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultur, Professor Dr. Hans Maier, würdigte die Zeitschrift im März 2004 mit den Worten:

Literatur in Bayern ist bis heute die einzige Revue, die das literarische Leben in Bayern in seiner ganzen Breite und Vielfalt einfängt, unkanonisch, weitherzig, umfassend, ohne Einzäunungen und Grenzpfähle.Das gilt sowohl im Hinblick auf die Geschichte wie im Blick auf die Gegenwart. In jedem Heft sind die zwölf Jahrhunderte literarischer Produktion auf dem Gebiet des heutigen Freistaats Bayern ganz unhistorisch gegenwärtig, als lebendiger Besitz. […] In jedem Heft kommt aber auch die Gegenwartsdichtung zu Wort, die Produktion der Lebenden, gleichgültig, ob sie nun schon etabliert und anerkannt sind oder noch jung und unbekannt. Und zwischen beiden vermitteln Literaturwissenschaft, Essay und Rezeptionsgeschichte, Bild und Illustration, die in »Literatur in Bayern« reichlich (und berechtigterweise) zu Wort kommen; läßt sich doch ein so umfängliches literarisches Panorama nicht ohne seine Spiegelungen und Gegenspiegelungen, seine Variationen und »Übermalungen« verstehen.

»Literatur in Bayern« erscheint jeweils im März, Juni, September und Dezember eines Jahres im Gesamtumfang von 250 bis 300 Druckseiten. Dazu treten immer wieder Sonderhefte. Der Jahresabonnementspreis beläuft sich auf Euro 24.-- (Versand inklusive). Bestellungen sind zu richten an Frau Carolin Raffelsbauer M.A., »Literatur in Bayern«, Theresienstraße 39, 80333 München, e-Mail: LiteraturInBayern@lrz.uni-muenchen.de, Tel. 089/2180-4452. Neuen Beziehern werden auf Wunsch die noch verfügbaren früheren Ausgaben bis einschließlich Ausgabe 68 gegen Portoersatz kostenlos überlassen.

Archiv für Literatur aus Schwaben (Hrsg.)
Der Schwabenspiegel
Jahrbuch für Literatur, Sprache und Spiel

Das Jahrbuch des Archivs soll ein Organ darstellen, das sich einerseits mit dem Erbe verschiedenster Persönlichkeiten auseinandersetzt und andererseits ein Spiegel des literarischen und kulturellen Lebens der Gegenwart sein soll. Kurz: Ein Forum für Autoren aus der Region und ein Ort der Diskussion für die Wissenschaft. Und ein Lesebuch für Literatur-, Sprach- und Theater-Interessierte in Bayerisch-Schwaben.

Bisherige Schwerpunkte:

Heft 1 / 2000 (155 Seiten):
Gunter Herburger, Peter Dempf, Claudius Wiedemann,
Literarischer Führer durch Schwaben,
Das Laienschauspiel in Schwaben (Lkr. Dillingen),
Beiträge von Reimar Güthner, Gerd Holzheimer, Ernst T. Mader u.v.a.
€ 7,60

Heft 2 / 2001 (225 Seiten):
Gerhard Köpf, Paul Celan, Slam Poetry,
Gertrud von le Fort, Crescentia von Kaufbeuren, Joseph Bernhart,
Der 100. Geburtstag von Arthur Maximilian Miller,
Das Laienschauspiel in Schwaben (Lkr. Aichach-Friedberg),
Beiträge von Theo Waigel, Georg Simnacher, Eva Leipprand und Hans Pörnbacher
€ 7,60

Heft 3 / 2002 (230 Seiten):
Martin Walser, Winfried G. M. Sebald, Peter Dörfler,
Die Gruppe 47 am Bannwaldsee,
Nachlassforschung: Dr. Walter Fick, Arthur Maximilian Miller,
Erster Bayerisch-Schwäbischer Literaturpreis,
Mundart: Oberallgäu
Das Laienschauspiel in Schwaben (Lkr. Oberallgäu und Kempten)
€ 7,60

In Heft 4/5 (Doppelausgabe) 2003/2004:
Vorbereitung Hans Magnus Enzensberger,
Sophie von La Roche,
Das Projekt „Literaturlandschaften Bayerns“,
Zweiter Bayerisch-Schwäbischer Literaturpreis

ostbayerisches magazin lichtung
erscheint vierteljährlich
jeweils 60 S.
Einzelheft 4,- Euro, Jahresabo inkl Versand 16,- Euro

Das ostbayerische magazin lichtung erscheint seit 1988 nun schon im 17. Jahr, zunächst zweimonatlich, ab 1996 vierteljährlich (Januar, April, Juli, Oktober).

Die anspruchsvolle regionale Zeitschrift bringt Hintergrundberichte, Kommentare, Glossen zu regionalen Themen, stellt Schriftsteller, Maler, Bildhauer und Musiker aus Niederbayern und der Oberpfalz vor.
Als einziges Medium stellen wir für das gesamte Gebiet Ostbayerns eine umfassende Übersicht von Ausstellungen und Kultur-Veranstaltungen zusammen. Schließlich werden Bücher und Platten besprochen.
www.lichtung-verlag.de

edition und magazin lichtung
lichtung verlag
Postackerweg 10
94234 Viechtach
E-Mail: lichtung-verlag@t-online.de
Tel. 09942-2711 Fax 09942-6857

 
 

 



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