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Arbeitskreis für gemeinsame Kulturarbeit bayerischer Städte e.V.
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Die Landschaften

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Ein Wort vorneweg

Dem „Arbeitskreis gemeinsame Kulturarbeit bayerischer Städte e.V.“ ist es gelungen, 150 Städte und Gemeinden zu mobilisieren, sich des Themas anzunehmen: „Welche Literatur entstand denn hier? Wer hat hier gelebt, gearbeitet, gelitten und geliebt?“.

Ergebnis dieser Kooperation:
400 Einzelveranstaltungen, deren Dramaturgie vielfältiger nicht sein könnte, gehen in Bayern von Ende April bis Juni über die Bühne. Sie zeichnen ein Bild von Bayern als lebendiger Literaturlandschaft, gesteigert in vielen Fällen noch durch ungewöhnliche Aufführungsorte: in Landgasthöfen, Schulen, Dichterdenkmäler, Krankenhäusern, Verlagen, Friedhöfe, Weinberge, Brauereien, Bibliotheken, Gärten, Gefängnisse, Asylbewerberheime, Schlösser und Residenzen sind Orte, an denen Texte und Autoren präsentiert werden. Städte und Gemeinden, unterstützt von den Bezirken, von Universitäten und Bibliotheken, haben detaillierte Programme erarbeitet, immer mit dem Focus auf der Verbindung zwischen Literatur und Ort.

Das Ergebnis ist bunt und facettenreich geworden: neben den zumeinst verstorbenen Größen (Brecht, Feuchtwanger, Lena Christ, Fleißer, Thomas Mann) treffen wir auf Überraschungsgäste: auf Michael Ende, der im Alpenvorland, Friedrich Schnack, der im unterfränkischen Rieneck geboren ist, auf Eva Demski aus Regensburg, Stipendiaten der Villa Concordia in Bamberg, den in Würzburg als Ludwig Pfeuffer geborenen israelischen Lyriker Jehuda Amichai, auf die junge Dichterin Nora Gomringer aus Rehau, die Kronauerin Kerstin Specht, die längst woanders wohnt, die zugereiste Dagmar Leupold, deren Lieblingsort ein Wasserwerk nahe Vaterstetten ist, das sie täglich laufend umrundet, auf den rebellischen Filmemacher Fassbinder, der jung vor dem beschaulichen Kurort Bad Wörishofen entflohen ist.

Begleitend zu den diesjährigen „Literaturlandschaften“ entsteht eine Literaturdatenbank, die Verbindungen zwischen Literatur und Orten aufzeigt und während des Festivals frei zugänglich ist. Sie ist auf Wachstum und Input angewiesen, so wie die Unterzeichner auf Fördermittel und Sponsorengelder, die auch künftig fließen müssen, wenn das Festival fortgesetzt werden soll.
Wir laden Sie ein zu unseren „Literaturlandschaften“ und wünschen unserem Unterfangen eine gute Verankerung im Beifall des Publikums!


Gemeinsame Kulturarbeit
Bayerischer Städte e.V.

 

 

 
 

 



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